Trend Kur-Camping: Mit dem Wohnmobil in den Kurlaub
Pressemitteilung 23.06.2026
Therapie am Morgen, Urlaubsgefühl am Abend. Thüringens Kurorte beobachten einen neuen Trend im Gesundheitstourismus: Immer mehr Menschen fahren mit dem eigenen Wohnmobil zur Kur. Ein Zukunftsmodell? Diese Orte haben sich darauf eingestellt. Bad Sulza, 23. Juni 2026 (tpr) – Vogelgezwitscher und Morgensonne statt Klinikzimmer und Speisesaal: Der Megatrend Wohnmobilurlaub ist im Kurwesen angekommen. Kur-Camping heißt das Phänomen. Naturnah übernachten und dennoch erstklassige Kureinrichtungen nutzen: In Thüringen bieten mehrere Kurorte Stellplätze, die oft nur wenige Schritte von Thermen, Kurmittelhäusern oder Heilstollen entfernt sind. Der Vorteil: Mit dem Wohnmobil reist ein Stück Zuhause mit – oft begleitet von Lebenspartner, Hund und Fahrrädern. In diesen fünf Kurorten beginnt Gesundheitsvorsorge direkt vor der Wohnmobiltür. Bad Salzungen: Wo die Werra fließt und die Sole wirkt Morgens im Grünen aufwachen, tagsüber salzhaltige Luft inhalieren und abends Biber und Störche beobachten: So könnte Kuralltag in Bad Salzungen aussehen. Der SOLE Reisemobilhafen ist Thüringens größter Wohnmobilplatz – und gehört zu den besonders reizvoll gelegenen. Die Anlage befindet sich idyllisch auf einer Insel in der Werra, mitten in der Natur. Zum Gesundheitszentrum SOLEWELT sind es nur wenige Minuten zu Fuß, ebenso in die Innenstadt mit Kulturangeboten und Versorgungsmöglichkeiten. Praktisch für Ausflüge: Der Werratalradweg führt direkt vorbei. Die SOLEWELT mit angeschlossenem Kurmittelhaus ist spezialisiert auf Atemwege und Bewegungsapparat: Therme, Saunaland, Fitnessbereich, Totes-Meer-Salzgrotte. Auch ein historisches Gradierwerk mit einer deutschlandweit einzigartigen Inhalationsvielfalt gehört dazu. Im Pneumokur-Zentrum ist eine in Thüringen entwickelte Heilbehandlung zu erleben, bei der frische Luft, Bewegung und Natursole-Inhalationen therapeutisch genutzt werden. Der SOLE Reisemobilhafen ist ganzjährig geöffnet und bietet Platz für 80 Fahrzeuge. Bei der dreitägigen „Mini-Sole-Kur“ können Interessierte erste Anwendungen kennenlernen. Auch Urlaubern steht das Schnupperangebot offen. SOLE Reisemobilhafen
Bademantel überwerfen und noch vor dem Frühstück in warmes Thermalwasser tauchen: Diese Option haben Gäste auf dem Wohnmobilstellplatz an der Ardesia-Therme in Bad Lobenstein. Der Platz ist ganzjährig geöffnet und bietet fünf befestigte Stellflächen sowie 15 Rasenplätze. Im Kurmittelhaus der Ardesia-Therme wird eines der ältesten natürlichen Heilmittel Thüringens zum Mittelpunkt einer wohltuenden Gesundheitsauszeit: das Moor. In vielfältigen Anwendungen entfaltet das mehr als 1.000 Jahre alte Naturprodukt seine Heilkraft auf Haut, Muskulatur und Gelenke. Moorpackungen, Bäder und ergänzende therapeutische Angebote verbinden naturheilkundliche Erfahrung mit moderner Kur- und Wellnesskultur. Ergänzt wird das Kurerlebnis durch das mineralhaltige Thermalwasser der Therme, das Erholung, Bewegung und Regeneration miteinander verbindet. Kurgäste mit Wohnmobil nutzen die siebentägigen Kurpakete „Moorkur“ und „Aqua-Aktivkur“ oder stellen sich gemeinsam mit den Therapieplanern der Ardesia-Therme ihren eigenen Plan zusammen. Wohnmobilstellplatz an der Ardesia-Therme
Erst im Solebecken schweben, dann in ein Wannenbad mit Schwefelwasser steigen und die Zeremonie mit einer Trinkkur aus hochmineralisiertem Heilwasser abschließen: Dieses intensive Gesundheitsritual ist das Markenzeichen der Friederiken Therme in Bad Langensalza. Dass der Ort mit Schwefel, Sole und Trinkheilwasser gleich drei natürliche Heilmittel bietet, ist in Thüringen einzigartig. Wohnmobilisten finden auch hier ganzjährig direkt vor der Therme ihr Domizil zur ambulanten Kur oder zum Gesundheitsurlaub. 16 Stellplätze stehen zur Verfügung. Im Kurmittelhaus der Einrichtung nutzen Gäste Physiotherapie, Manuelle Therapie, Krankengymnastik im Becken, am Gerät oder an der Kletterwand, Massagen, Moor- und Schwefelwannenbäder und vieles mehr. Private Gesundheitsprogramme wie „Kuren in der Rosenstadt“, „(K)Urlaub für den Rücken“ oder die „Heilwasserku(ltu)r“ lassen sich mit dem Wohnmobilaufenthalt verbinden. Kurlotsen im Ort und das Team der Friederiken Therme unterstützen bei der Organisation. Auch der Schritt ins Grüne ist nicht weit: Die für ihre Rosen berühmte Stadt verfügt über zehn Parks und Gärten sowie Terrainkurwege im Badewäldchen. Und am Stadtrand beginnt das Grüne Band – ein Stück Natur mit unberührten Landschaften, stillen Wegen und Luft zum Durchatmen. Wohnmobilstellplatz Friederiken Therme
Saalfeld bietet Gesundheitsurlaub mit Gänsehautmoment: Hier führt der Weg zur Erholung mitten hinein in den Naturheilstollen der Saalfelder Feengrotten. Die kühle, mineralische und reizarme Luft unter Tage wird bei Atemwegserkrankungen, zur Regeneration und als bewusste Auszeit vom Alltag genutzt. Der ganzjährig geöffnete Caravanstellplatz „Feengrotten“ liegt nur wenige Schritte vom Heilstollen entfernt. Zehn Plätze stehen für Caravans und Wohnmobile zur Verfügung. Kurgäste und Gesundheitsurlauber erholen sich bei Inhalationen im Heilstollen, Klangschalenzeremonien sowie Wellness- und Regenerationsanwendungen. Für einen individuellen Anwendungsplan berät die Saalfelder Kurärztin in der medizinischen Sprechstunde – auch ohne Kurrezept. Näher am Stadtleben finden sich in Saalfeld weitere Möglichkeiten: der Wohnmobilstellplatz „Saalfeld am Freibad“ nahe der Kurklinik Bergfried und der Campingplatz „Strand24“, idyllisch an der Saale. Beide eignen sich als Ausgangspunkte für ambulante Kuren, Wanderungen und Radtouren – etwa auf dem Saaleradweg oder den Wegen durch den Saalfelder Stadtwald. Caravanstellplatz „Feengrotten“
Mitten im Thüringer Wald zeigt der Luftkurort Stützerbach, dass Gesundheitsurlaub im Wohnmobil auch mit frischer Waldluft, klarem Quellwasser, Bewegung, Kneipp und der heilsamen Kraft der Natur gelingt. Anwendungen wie Wassertreten, Armbäder, Güsse, Massagen, Bewegungstherapie und gesundheitsorientiertes Wandern auf dem „Atemweg“ lassen sich hier gut mit einem Urlaub im Thüringer Wald verbinden. Für Wohnmobilreisende steht mit dem ganzjährig geöffneten Naturcamp Meyersgrund im nur fünf Autominuten entfernten Manebach eine Übernachtungsmöglichkeit in der Umgebung bereit. Die mobile Sauna des Platzes können sich Gäste direkt vors Wohnmobil holen und so den Gesundheitstag in Wärme, Ruhe und Waldluft ausklingen lassen. Die Tourist-Information Stützerbach gibt Tipps zu den lokalen Gesundheitsangeboten. Im Ort stehen Kurzzeitstellplätze für Wohnmobile bereit. Vom Campingplatz führt zudem ein Wanderweg in rund 30 Minuten mitten hinein in den Luftkurort. Naturcamp Meyersgrund
Melanie Kornhaas vom Thüringer Heilbäderverband erklärt, wie Kur-Camping funktioniert: „Kur-Camping eignet sich sowohl für private Gesundheitsauszeiten als auch für ambulante Vorsorgeleistungen. Für Entspannung, Inhalationen, Bäder oder einzelne Anwendungen lassen sich viele Angebote privat buchen. Bei einer ambulanten Kur übernimmt die Krankenkasse viele Leistungen. Die Unterkunft wird selbst gewählt – etwa das eigene Wohnmobil. Nur für die Behandlungen sucht der Patient die jeweiligen Einrichtungen auf. Wichtig ist eine frühzeitige Planung: Stellplatz, Kurmittelhaus, Badearzttermin und Anwendungen sollten möglichst parallel angefragt werden. So lassen sich Übernachtung, Anreise und Therapieplan entspannt aufeinander abstimmen. In vielen Thüringer Kurorten begleiten Kurlotsen die Gäste. Sie sind persönliche Ansprechpartner für Kur, Prävention, ambulante Vorsorgeleistung und Rehabilitationsangebote, erklären Antragswege und helfen bei der Orientierung vor und während des Aufenthalts.“ Einen Überblick über Thüringens Heilbäder und Kurorte sowie Gesundheitsangebote und ambulante Kuren gibt der Thüringer Heilbäderverband unter www.natur-kur-thueringen.de. ■ Bildarchiv zum Thema: Online-Pressebereich Thüringer Heilbäderverband e.V.: https://www.natur-kur-thueringen.de/presse Herausgeber: Pressekontakt: Über den Thüringer Heilbäderverband e.V. |

